Datenschutz wird oft als kompliziert verkauft – mit Recht, wenn man Anwaltsdeutsch dazu hört. Praktisch ist es lösbar: einen Passwort-Manager nutzen, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, ein paar Browser-Einstellungen ändern, gefährliche E-Mails sofort erkennen. In meinem Datenschutz-Kurs zuhause lernen Sie genau diese Schritte – ohne Theorie-Ballast.
Identitäts-Diebstahl, Online-Betrug, Phishing, Datenleaks bei Yahoo/LinkedIn/T-Mobile – fast jeder Internet-Nutzer wurde in den letzten 5 Jahren Opfer eines Datenlecks. Der Unterschied zwischen "Schaden bleibt im Rahmen" und "großer Ärger inklusive Konto-Sperrung" ist meistens, ob Sie überall das gleiche Passwort verwenden – oder einen Passwort-Manager nutzen. Diese eine Maßnahme ist 80 % des Datenschutz-Wertes.
Der Rest ist überschaubar: Zwei-Faktor-Authentifizierung für Bank, E-Mail, soziale Netzwerke aktivieren. Browser auf Datenschutz-Modus stellen. Cookie-Banner mit "Nur Notwendige" ablehnen. Phishing-Erkennungsregeln verinnerlichen. Eventuell einen VPN-Dienst nutzen, wenn Sie viel im Café arbeiten. Mehr braucht es nicht, um 95 % besser geschützt zu sein als der Durchschnitts-Internetnutzer.
Wichtig vorab: Datenschutz ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir richten in einem Termin Ihre wichtigsten Schutzmaßnahmen ein – aber das Lernen der Reflexe ("Diese E-Mail wirkt komisch – nicht klicken") braucht ein paar Wochen. Bei Folgefragen melde ich mich kostenfrei am Telefon.
1Password, Bitwarden, NordPass oder Apple/Google Schlüsselbund – einer der wichtigsten Schritte. Wir richten ein, importieren bestehende Passwörter, generieren neue starke Passwörter.
Für Bank, E-Mail, Amazon, PayPal, Facebook, ELGA. Wir aktivieren 2FA überall, wo es sinnvoll ist – mit Authenticator-App (Google, Microsoft, Aegis) statt SMS, weil sicherer.
Echte Phishing-Beispiele aus 2026 anschauen, typische Muster erkennen (gefälschte Absender, Druck-Sätze, falsche Links). Auch Telefon-Scams und SMS-Betrug.
Firefox/Brave/Safari mit DuckDuckGo statt Google, Tracker-Blocker (uBlock Origin, Privacy Badger), Anti-Fingerprinting. Surfen wird anonymer und schneller.
Was ist der Unterschied zwischen "Akzeptieren" und "Nur notwendige"? Wie lehnt man Tracking ab, ohne dass die Webseite kaputt geht? Wir üben das an 5 echten Beispielen.
ProtonVPN, NordVPN, Mullvad – wann sinnvoll (öffentliches WLAN, Streaming aus Ausland), wann unnötig. Wir richten gemeinsam einen VPN ein und üben die Anwendung.
Gmail-Alternativen mit besserem Datenschutz: ProtonMail, Tutanota, mailbox.org. Wann lohnt der Wechsel? Wir wägen Komfort vs. Privatsphäre ab und migrieren bei Bedarf.
Facebook, Instagram, TikTok-Datenschutz-Einstellungen, Standortfreigabe abschalten, Werbe-Tracking begrenzen, Einstellungen für Senioren-Accounts.
Auskunft (Art. 15) und Löschung (Art. 17): wie schreiben Sie eine Anfrage, was bekommen Sie? Praxisübung an Beispielen wie Facebook, Google, Amazon, Telekom.
Theoretische Datenschutz-Kurse erzählen, was Sie tun sollten. Mein Kurs richtet alles an Ort und Stelle ein.
Sie verlassen den Kurs nicht mit "Ich sollte einen Passwort-Manager benutzen" – sondern mit einem aktiv eingerichteten Manager, in den alle Ihre Passwörter schon importiert sind.
haveibeenpwned.com prüft, ob Ihre E-Mail-Adresse in Datenleaks aufgetaucht ist. Wir machen das gemeinsam und besprechen die Konsequenzen je nach betroffenem Dienst.
Bei Familien: Passwort-Manager mit Familien-Tarif einrichten, Notfall-Zugriff für Partner aktivieren, Kinder-Konten konfigurieren. Auch digitales Erbe regeln.
Datenschutz-Kurse sind oft zu jugend-orientiert ("Instagram, TikTok, Snapchat"). Bei mir kommt der Senior-Schwerpunkt auf E-Mail, Online-Banking, Apotheken-App, Klimabonus und Pensionskonto-Sicherheit.
Ich zeige Ihnen 10-15 echte Phishing-Beispiele aus 2026 – Bank-Phishing, Versand-Dienst-Phishing, Klimaticket-Phishing, ÖAMTC-Phishing. Damit Sie alle gängigen Muster im Schlaf erkennen.
Datenschutz-Themen entwickeln sich (neue Datenleaks, neue Phishing-Varianten). Bei Folgefragen melde ich mich kostenfrei am Telefon. Wenn ein größeres Thema dazu kommt, vereinbaren wir Folgetermin.
Klassiker, betrifft 70%+ aller Internet-Nutzer. Wir prüfen mit haveibeenpwned, in welchen Datenleaks Ihre Adresse auftaucht (typisch 5-15 Funde), richten Bitwarden Free oder 1Password Family ein, importieren Browser-Passwörter und generieren für die wichtigsten 20 Konten neue starke Passwörter.
Wir analysieren 5-7 echte Beispiele aus Ihrem Postfach. Identifizieren typische Muster (Tippfehler, falsche Absender, Druck-Sätze). Richten SMS-Filter und E-Mail-Filter ein. Spam-Tickets bei Bekämpfungsstellen einreichen, falls ID-Diebstahl droht.
Wir richten ein Kind-Konto mit privaten Einstellungen ein, aktivieren Eltern-Aufsicht (Instagram Family Center), Block-Listen, Anti-Tracking, Anti-Hassrede-Filter. Plus Eltern-Kind-Vereinbarung über Nutzungsregeln und vertrauensvolle Gespräche.
Wir prüfen, was geleakt wurde (E-Mail, Passwort, Telefonnummer, Adresse, mehr?). Je nach Schwere: Passwort dort ändern, Passwort überall ändern, wo es gleich ist, Telefonnummer wechseln (selten nötig), Bonitäts-Sperre bei KSV/CRIF eintragen.
DSGVO-Auskunfts-Anfrage an Facebook stellen (Sie bekommen Zip-Datei mit allen Ihren Daten). Datenexport prüfen, Familien-Erinnerungen sichern. Dann Konto löschen (kein Deaktivieren, sondern Löschen). Inklusive Vorlagen für die Anschreiben.
VPN-Wahl: ProtonVPN (Schweiz, sehr datenschutzfreundlich), NordVPN (Komfort) oder Mullvad (anonym ohne E-Mail-Konto). Wir richten ein, üben Anwendung im öffentlichen WLAN, im Hotel, beim Streaming aus Ausland (ORF-TVthek aus Deutschland, Netflix-Auslands-Bibliotheken).
Welche Geräte nutzen Sie? Welche Online-Dienste sind kritisch (Bank, E-Mail, Behörden)? Hatten Sie schon mal einen Phishing-Vorfall? Daraus richten wir den Schwerpunkt aus.
Wir prüfen Ihre E-Mail-Adresse(n) auf vergangene Datenleaks. Liste der betroffenen Dienste sortieren wir nach Wichtigkeit – die wichtigsten Maßnahmen kommen zuerst.
Bitwarden, 1Password, NordPass oder Schlüsselbund einrichten. Dann gehen wir die Top-10-Konten durch (E-Mail, Bank, Amazon, ...) und aktivieren Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Wir gehen 5-10 Phishing-Beispiele durch, Sie lernen die Reflexe. Sie bekommen eine ausgedruckte Anleitung mit den 10 wichtigsten Datenschutz-Regeln in großer Schrift.
Datenschutz-Anfragen kommen aus drei typischen Gruppen: Senioren in Wien-Hietzing, Währing, Innere Stadt sowie in Mödling, Hinterbrühl und Maria Enzersdorf, die nach einem Phishing-Schock-Anruf endlich systematisch geschützt sein wollen. Selbstständige in Wien-Mariahilf, Neubau, Alsergrund, die mit Kunden-Daten arbeiten und DSGVO-konforme Setups brauchen. Familien in Reihenhaus-Vororten (Brunn am Gebirge, Maria Enzersdorf, Wiener Neudorf), die einen sicheren Familien-Account-Setup brauchen.
Service-Gebiet: ganz Wien (1010 bis 1230) plus Bezirk Mödling und Umgebung – Mödling, Perchtoldsdorf, Brunn am Gebirge, Maria Enzersdorf, Hinterbrühl, Gießhübl, Guntramsdorf, Wiener Neudorf, Vösendorf und Baden bei Wien (rund 30 km Radius).
Diskretion: Bei Datenschutz-Terminen sehe ich naturgemäß private Konten und Passwörter. Ich notiere niemals Passwörter, mache keine Fotos, speichere keine Daten auf meinen Geräten. Sie tippen alles selbst – ich schaue absichtlich weg. Bei Folgekontakt arbeite ich nur über offene Fragen, niemals mit Konto-Daten.
Für Privatkunden: Bitwarden (kostenlos, Open-Source, datenschutzfreundlich) oder 1Password Family (10 Euro/Monat, komfortabelste App). Für Apple-only-Haushalte: iCloud-Schlüsselbund reicht. Für absolute Anfänger: NordPass (sehr einfache Bedienung). Wir wählen im Termin, was zu Ihnen passt.
Ein 90-120-Minuten-Termin mit Passwort-Manager-Setup, Top-10-Konten-2FA und Phishing-Workshop deckt die meisten Bedürfnisse ab. Bei tieferer Schulung (Browser-Hardening, VPN, soziale Netzwerke) plane 2 Stunden. Vorab nenne ich den Festpreis verbindlich.
Ja, für jeden Dienst ein einzigartiges. Sonst: ein Datenleak bei einem Dienst kompromittiert alle. Mit Passwort-Manager ist das kein Problem – Sie merken sich nur EIN Master-Passwort, der Rest wird generiert und gespeichert. 200+ einzigartige Passwörter ohne Stress.
App-TAN (Authenticator-App, pushTAN) ist sicherer, weil SMS abgefangen werden können (SIM-Swapping). Wenn Ihre Bank App-TAN anbietet, sollten Sie wechseln. Auch für andere Dienste empfehle ich Authenticator-Apps statt SMS-2FA.
Eingeschränkt. VPN verbirgt Ihre IP-Adresse vor Webseiten – aber Google, Facebook und Co. erkennen Sie über Cookies und Browser-Fingerprint trotzdem. VPN ist sinnvoll im öffentlichen WLAN (Schutz vor Mitlesen) und für Streaming aus Ausland. Anonymes Surfen geht nur mit Tor-Browser.
Ruhe bewahren. Falls Sie Daten eingegeben haben: Passwort dort sofort ändern, Bank/Anbieter informieren, Konto-Bewegungen prüfen. Falls Sie nur geklickt haben (Daten nicht eingegeben): Browser-Cache leeren, Antivirus-Scan laufen lassen. Im Zweifel: anrufen, ich helfe.
Ja, seit DSGVO 2018 müssen Webseiten Sie nach Tracking-Einwilligung fragen. Sie dürfen ablehnen ("Nur notwendige"), die Webseite muss trotzdem funktionieren. Wir üben das Klicken so, dass Sie nicht versehentlich "Alle akzeptieren" drücken.
Ja. Erste Maßnahmen (Passwort ändern, 2FA aktivieren, Konto-Bewegungen prüfen) gehen wir schnell durch. Bei Identitäts-Diebstahl: Anzeige bei Polizei, Bonitäts-Sperre bei KSV, Kommunikation mit betroffenen Anbietern. Schnelles Handeln entscheidet.
Anruf, WhatsApp oder Formular – ich melde mich werktags zeitnah und vereinbare einen passenden Termin.